Peter Hoffmann

Er zählt zu den wenigen aus der Band, die zu ihrer Haarfarbe stehen: "Die graue Eminenz"! Optisch mehr an ein Musketier als an einen Musiker erinnernd, traut man ihm eher einen wilden Kampf mit dem Degen, als das diffizile Rhythmusspiel des genialen John Lennon zu. Noch ein Saitenquäler!

Diesmal die Rhythmusabteilung. Und die Soloabteilung. Und die Backgroundgesangabteilung. Und noch in zwei weiteren Bands tätig. Eben ganz Lichtgestalt! Aber nicht nur Musikant, nein- Konzertorganisator, Bühnentechniker, Programmgestalter, Interviewpartner etc. ....finden sich in dieser Koryphäe wieder.
Als Zirkusdirektor ohne Frack und Zylinder verschreibt er sich außerdem der Vermeidung von Affenzirkus innerhalb der Band. Von Zeit zu Zeit nimmt sich "Pit the Hit" (passt irgendwie?!) nach Erfüllung dieser Herausforderungen aber noch einer gänzlich anderen Tätigkeit an: Der finanziellen Unterstützung der jeweils aktiven Regierung. So eine gute Seele!

 

Electronic-Layouter lautet die offizielle Berufsbezeichnung für seinen Büroschlaf  hinterm PC - der Schönheitsschlaf ist bei so einer wichtigen Persönlichkeit natürlich unabdinglich! Auch erliegt "The White Eagle" 2-3x im Jahr akuten Eitelkeitsanfällen - dann wird diätet, geradelt, gehantelt und gefastet, bis das Spiegelbild wieder in selbigen hineinpasst. Das Auge hört ja schließlich mit !
 

 

Liebenswert eigenwillig outet sich "Mr. Penibel" zum Kabelfetischisten ! Auf der Bühne müssen dann sämtliche Kabel 1.) eine Farbe haben, 2.) gerade ausgelegt werden (s. Schlaufenwickelverbot, $27 Abs. 3, Ver"beat"-Gesetzbuch, Ausg. '63) und 3.) in eine Richtung verlegt werden. Besonders witzig dann für die Keyboardkollegin, die nach erfolgtem Komplettaufbau alles exakt 5,2 cm weiter nach irgendwo rücken soll.


Gelegentlich revanchieren sich die Bandkollegen, indem sie alle Mechaniken der geliebten Gitarren ordentlich in eine Richtung drehen - eine gewisse Bühnendisziplin muß man schließlich vorleben.

Endlich musizierend, guckt sich dann der Bühnenbeau sehr zum Leidwesen seiner Partnerin auch noch die hübschesten Konzertbesucherinnen der ersten oder zweiten Reihe aus (weitere Schönheiten können jedoch aus altersbedingten Gründen nicht mehr wahrgenommen werden). Ein optischer Ausgleich für die Musikstrapaze sei

wohl erlaubt - das Auge hört ja schließlich mit (s.o.). Nach einem gelungenen Konzert zeigt sich dann eine starke Affinität (s. Zirkusdirektor) zum Leadsänger der Band . Während alle anderen Musikusse bereits die Sektkorken knallen lassen, hecheln

diese beiden einträchtig noch im Sauerstoffzelt um die Wette - um sich anschließend

in der Kategorie "Fan-Pflege" gut erholt und runderneuert zu zeigen - das Auge hört

ja bekanntlich mit...

Will man Pjtie van de Ho (flämisches Pseudonym) als Typ festmachen, mixe man einfach die aufgeführten guten Eigenschaften aller seiner Mitmusikanten, garniere

dies mit einem Schuss Ironie und lasse den Kerl auf die Menschheit los (Gnade!).