Thomas Kolmar

Ein Spürhund für die tonalen Kniffligkeiten der Beatlesmusik. Wenn man ihn von der Leine lässt, verwandelt er sich in einen Werwolf an der Sologitarre. Kommt ihm ein Ton in die Quere, wird er seziert, sortiert und mit einem gutmütigen Grad an Chaos auf der Bühne präsentiert.
 

Dieser Saitenvirtuose verkörpert den Part von George musikalisch exzellent, zeigt er doch durch seine unberechenbare, sympathische Art auf der Bühne oft wenig Anzeichen seines ruhiger wirkenden Vorbildes. Es darf auch etwas lebendiger zugehen.
Nicht genug, dass er mit etlichen Gitarren aufwartet (für jedes Tönchen ein Hölzchen), komplettiert er den original Beatles-Sound noch mit dem Einsatz einer Sitar (Laubsägearbeit seines Urgroßonkels) und einer Querflöte. Backgroundgesang gehört natürlich zum "Muss".

 


Es wäre nun übertrieben, weitere Instrumente die er beherrscht, aufzuzählen, wie z.B. Piano, einige Blasinstrumente, Bassgitarre, Schlagzeug, Percussionsinstrumente. Das tun wir nicht, da sonst seine Gagenforderungen ständig erhöht werden würden. Als Musiklehrer in Amt und Würden darf er sich aber diesen Talentluxus erlauben. Auch einige andere Bands genießen die Anwesenheit dieses Künstlers. Bleibt zu überlegen, ob da noch Privates übrigbleibt.
 

 

Recherchen ergaben, dass Thomas hin und wieder mal in einer Kneipe seines Wirkungskreises gesichtet wird - aber wehe, da steht eine herrenlose Gitarre herum!
Alles in Allem darf man diesem Zeitgenossen nur die besten Noten ausstellen - denn die beherrscht er aus dem "F".